Flagge für Israel als Zeichen der Freundschaft und gegen Antisemitismus

Veröffentlicht am: 30.04.2021
Isrealische Flagge vor dem Rathaus

Die Stadt Langenfeld beteiligt sich an dem bundesweiten Aufruf der Deutsch-Israelischen Gesellschaft mit dem Titel „Deutschland zeigt Flagge“ und wird am Mittwoch, 12. Mai 2021, das israelische Banner am Rathaus hissen.

Hintergrund der Kampagne ist die Aufnahme der diplomatischen Beziehungen von Israel und Deutschland am 12. Mai 1965. Seitdem steht die Deutsch-Israelische Gesellschaft fest an der Seite Israels.

Auch Langenfeld verbindet eine langjährige Freundschaft mit der israelischen Stadt Kiriat Bialik. Damit setzen die Menschen beider Städte ein Zeichen gelebter Völkerverständigung und engagieren sich damit im Sinne der Deutsch-Israelischen Gesellschaft dafür, die Beziehungen beider Völker zu fördern und zu intensivieren.

Das Hissen der israelischen Flagge ist auch aus Sicht von Bürgermeister Frank Schneider eine klare und notwendige Botschaft gegen den in Deutschland und Europa wachsenden Antisemitismus – als ein Zeichen der tiefen Freundschaft mit Israel.

„Unsere Gedanken sind dabei auch bei den Opfern und ihren Angehörigen des tragischen Unglücks in Israel am jüdischen Feiertag Lag Baomer“, so Frank Schneider.

In Langenfeld leben derzeit etwa 40 Mitbürgerinnen und Mitbürger jüdischen Glaubens.

Dieses am 12. Mai 2021 vor dem Rathaus sichtbare Zeichen der Freundschaft gegen den Antisemitismus ist auch ein Start-Impuls für die im Laufe dieses Jahres intensive Beschäftigung mit dem jüdischen Leben in Deutschland seit nunmehr 1.700 Jahren. Dies wird bundesweit und auch in Langenfeld gefeiert.

So wird das Kulturbüro im vierten Quartal einen Schwerpunkt auf die Sensibilisierung für Antisemitismus legen. „Wir planen u.a. einen Workshop, mit dem wir vor allem Jugendliche und junge Erwachsene ansprechen möchten, sich kritisch mit antisemitischen Erscheinungsformen auseinanderzusetzen, diese zu entlarven und ihnen präventiv zu begegnen,“ teilt die Leiterin des Kulturbüros, Dr. Hella-Sabrina Lange, mit. Im Dialog mit den Langenfelder Kirchengemeinden, die ein vielfältiges Programm planen, werden u.a. auch die Kulturinstitutionen der Stadt Langenfeld weitere Veranstaltungen anlässlich des Festjahres anbieten.